Die.Geschichte

Mina & Eduard Meyer (Großeltern)...
Es war einmal vor langer Zeit – so beginnen Märchen… Die Großeltern, Ihres heutigen Gastgebers Edi Meyer, pflegten bereits Ende des 18. Jahrhunderts die österreichische Gasthaustradition im Jägerheim - dem ehemaligen Zollhaus in Brand.

Zu dieser Zeit war Brand hauptsächlich vom Sommertourismus geprägt. Die sogenannten „Sommerfrischler“ aus den Städten kamen in hochgelegene Bergdörfer um sich in der frischen Bergluft zu erholen. Bergsteiger, Jäger, Fischer und natürlich auch die Brandner waren gerngesehene Gäste bei Mina und Eduard. Echte Gasthaustradition, Geschichten von Gestern und Heute, erzählt man sich heute noch gerne bei einem „Achtele“ Wein am Stammtisch im Valavier.

Mina, für die damaligen Zeiten ein Phänomen, machte Ihre Ausbildung um 1876 im Hotel Sacher in Wien. Damit begann die gastronomische Leidenschaft der Familie Meyer. Als sich dann der Sohn von Mina, Edis Vater und die tüchtige Herta das Jawort gaben, war die Gasthaustradition für eine weitere Generation gegeben.

Herta und Ernst Meyer waren Tourismuspioniere in Brand...
Als Kindergärtnerin kam Herta 1943, während der Kriegszeit, in das kleine Walserdorf Brand. Sie stammte aus gutem Hause von Feldkirch. Es dauerte nicht lange bis Ernst, ein waschechter Brandner, das Herz der Herta eroberte. Kurz nach dem Krieg, im Jahre 1946, heirateten die beiden und der Nachwuchs lies auch nicht lange auf sich warten.
Sie bekamen drei Töchter, Inge, Traudl, Ruth und später dann Edi als „Nachzügler“.

Der Krieg hinterließ auch in Brand seine Spuren. Unter schwersten Bedingungen übernahmen Herta und Ernst 1951 die Bewirtschaftung der Straßburger Hütte am Brander Gletscher – heute bekannt als Mannheimer Hütte. Rund zwanzig Jahre, nämlich bis 1970, betreuten sie dieses hochgelegenen Schutzhaus am Rätikon. In dieselbe Zeit viel auch die Übernahme des elterlichen Gasthofes Jägerheim, geführt von Mina & Eduard Meyer an Herta und Ernst. Ein kleines Gasthaus, mit 8 Gästebetten und Etagenduschen.

Als 20 Jähriger , im Jahre 1932 absolvierte Ernst seinen ersten Skilehrerkurs und war Gründungsmitglied der ersten Skischule in Brand. Dieser Skischule gehörte er bis 1987 als aktiver Skilehrer treu an. In den Jahren 1938 bis 1942 war Ernst Bürgermeister von Brand und übernahm dieses Amt ein zweites Mal in der Zeit von 1950 bis 1955.

Mit Warmherzigkeit, Ideenreichtum und Gefühl für die Bedürfnisse der Menschen legte Ernst, wie auch Herta den Grundstein unserer Geschichte. Immer mit dem Blick nach vorne und einer Mütze voll Mut wurde das Jägerheim im Jahre 1954 das erste Mal umgebaut. Das Jägerheim war damals schon ein beliebter Traditionsbetrieb, ein vielbesuchtes Restaurant, Treffpunkt für Einheimische, Apres-Ski-Publikum und Bergwanderer. Immer offen. Immer da. Immer mit Herz. Beseelten die Eltern von Edi die Räume mit Ihrem guten Geist. Räume die wir bis heute erhalten haben. Echte Herzlichkeit. Immer ein offenes Ohr. Und wenn man gut zuhört, wer weiß vielleicht hört man was aus dieser Zeit am Stammtisch.

Familie ist Zukunft und die Basis von Erfolg…
Mit nur mal 21 Jahren hat Ihr heutiger Gastgeber Edi, nach der Ausbildung zum Koch und ein wenig Berufserfahrung den elterlichen Betrieb 1982 übernommen. Kochen ist Edis Leidenschaft und wer Ihn aus diesen Zeiten kennt weiß, dass es da ab und zu heiß her ging in der Küche.

Das Jägerheim wuchs von Jahr zur Jahr. Terrasse, Sitzplätze im Restaurant und natürlich das berühmt berüchtigte Nachtlokal „Fuchsbau“! 300 Essen am Abend war der Alltag und der Wunsch vom Hotel gedeihte – nicht zuletzt durch die Erziehung meiner Eltern die immer schon weiter gedacht haben, als nur bis Morgen.

Aus dem Wunsch entstand ein klares Ziel, dass nach vielen Stunden Überlegung in die Tat umgesetzt wurde. Es entstand 2003 das Valavier, wo wir Sie heute immer noch gerne beherbergen.

Mit dem Hotel wuchsen wir selbst. Es war Anders, anders als im Gasthaus doch es gefiel uns sehr gut und wir fanden es schön. Nach den ersten Jahren des Hoteldaseins und nicht zuletzt wegen den vielen, positiven Feedbacks unserer Gäste erweiterten wir im Jahr 2009 zum Hotel Valavier Aktivresort mit einem neuen Hoteltrakt und dem ganzjährig beheizten Außenpool.

Ab sofort war es nun ein 4 Sterne Hotel - geschafft denkt sicher der Eine oder Andere, aber Nein! Stillstand ist Rückschritt und Rückschritt bedeutet Ende… und dies geht in Märchen gar nicht..

Um das Märchen weiter zu Leben kam 2012 die Erweiterung der Gartenanlage. Der Valavier Paradiesgarten erfreut heute Jung und Alt und gehört bereits zum Hause wie alle Mitarbeiter vom Valavier.

In einem Märchen kommt irgendwann; und wenn Sie nicht gestorben sind, so leben Sie noch heute…!

Genau nach diesem Motto gehen wir weiter...
Ein Haus mit neuen Kapiteln und Entwicklung. Ein Haus mit Tradition und Geschichte. Ein Haus der Moderne - beseelt von unserem Gestern und neugierig für die Zukunft. Die Kunst das Notwendige von schnellen Trends zu unterscheiden ist nicht immer einfach. Trotzdem möchten wir Raum für die Begegnung schaffen. Räume der Zufriedenheit. Räume der Echtheit. Raum für Brand und Vorarlberg. Seine Menschen. Seine Produkte. Seine Werte. Seine Besucher.

Wie Schlüssel Räume öffnen, möchten wir Eure Herzen öffnen. Für Erlebnisse. Für Erinnerungen. Für Vorfreude. An einem Ort. Der kaum Hotel. Mehr Zuhause. Für Euch. Für Uns. Ist und sein wird. Ein Märchen das niemals ruhen wird. Stetig wächst. Durch seine Geschichten. Von GESTERN von HEUTE und auf ein MORGEN.